Unser oberstes Ziel auch 2015: der rundum zufriedene Gast

Das Sellhorn-Team wünscht alles Gute für 2015! Foto: Fotolia/ ©drubig-photo

Das Sellhorn-Team wünscht alles Gute für 2015! Foto: Fotolia/ ©drubig-photo

Haben Sie schon gute Vorsätze für 2015? Mein Tipp: Wer seine Vorsätze wirklich einhalten will, sollte sich nicht zu viel vornehmen und vor allem realistisch bleiben. Auch wir im Hotel Sellhorn starten mit guten Vorsätzen nach 2015, denn: Wir beteiligen uns im neuen Jahr am bundesweiten Qualitätsmanagementsystem ServiceQualität Deutschland (SQD) – schlichtweg, weil der zufriedene Gast in allen Bereichen schon immer unser oberstes Ziel war und bleiben wird. Wichtig, so unsere Erfahrung, sind in dem Zusammenhang vor allem auch geordnete Serviceabläufe. Und die sind gewährleistet, wenn der Gast gar nicht erst merkt, welche Arbeiten unsere Mitarbeiter im Hintergrund erledigen.

Vielleicht fragen Sie sich jetzt: Was genau ist ServiceQualität Deutschland eigentlich? Ganz allgemein gesagt: Dabei handelt es sich um ein bundesweites Zertifizierungsverfahren, an dem sich mittlerweile mehr als 4000 klein- und mittelständische Unternehmen beteiligen. Das standardisierte System basiert auf drei Stufen. Zunächst einmal wollen wir die Stufe 1 erreichen, mittelfristig dann Stufe 2. Die Zertifizierung gilt für drei Jahre – anschließend ist eine Rezertifizierung möglich.

Um die Zertifizierung zu erreichen, werden unsere Mitarbeiter in den kommenden Monaten verstärkt interne und externe Schulungen besuchen. Unterrichtet wird dabei unter anderem an der Ringhotel Akademie. Kurse für Mitarbeiter der Mitgliedshotels drehen sich dort zum Beispiel ums Thema „Essen und Trinken“ oder um den Empfangsservice. Ich selbst und mein Sohn Sven etwa haben beide ein Faible fürs Thema Wein und planen, Sommeliers-Schulungen zu besuchen, denn: Viele unserer Gäste kennen sich selbst sehr gut aus mit edlen Tropfen, gerade sie wollen wir künftig noch gezielter beraten.

Geschult wird in Zukunft zudem direkt von der SQD. Ein Mitarbeiter des Unternehmens wird dabei zum Qualitätscoach ausgebildet und motiviert anschließend betriebsintern, Serviceabläufe und Produktqualität ständig zu hinterfragen und neue Ideen zu entwickeln nach dem Motto „einfach immer besser“. Denn, wie schon gesagt: Unser oberstes Ziel ist und bleibt, dass unsere Gäste wunderbare Urlaubstage in der Lüneburger Heide erleben und sich rundum zufrieden an den Aufenthalt im Hotel Sellhorn erinnern.

Nutzen will ich meine kleine Vorschau aufs Jahr 2015 auch, um sie auf einige anstehende Termine im Hanstedter Ringhotel aufmerksam zu machen: Am 31. Januar steigt wieder unsere große Küchenparty. Treten Sie dabei ein in das Reich der Töpfe und Pfannen und schauen Sie den Köchen über die Schulter sowie in die Töpfe und holen Sie sich Ihr Gericht direkt in der Küche ab. http://www.hotel-sellhorn.de/kuechenparty.html

Viel Romantik und eine Prise Erotik erwartet Sie dann bei uns am Samstag, 14. Februar, beim Valentins-Dinner. Nach einem Willkommensgetränk genießen Sie bei Kerzenschein und stimmungsvoller Atmosphäre ein köstliches 4-Gang-Candlelight-Dinner. Rena Larf unterhält Sie dabei mit erotischen Geschichten. http://www.hotel-sellhorn.de/valentins-dinner.html

Und: Im Februar und März bieten wir für Restaurantbesucher wöchentlich von Montag bis Mittwoch ein Menü für Zwei an. Das Besondere: Zwei Gäste kommen, einer bezahlt.

Zuletzt wünscht Ihnen nun das ganze Sellhornteam alles Gute fürs neue Jahr mit wunderbaren Urlaubserlebnissen. Besonders freuen würde ich mich, Sie auch 2015 wieder bei uns im Hotel Sellhorn in Hanstedt begrüßen zu dürfen.

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Axel Dierksen

Der Hotelchef ist ein „Sellhorn-Urgewächs“. In dem Familienbetrieb aufgewachsen, stand sein Berufswunsch schon früh fest. Mit Ehefrau Ina Maria leitet er das Hotel, entwickelt es stets weiter, ohne dabei die Tradition aus den Augen zu verlieren. Seine liebste Freizeitbeschäftigung mutet für ein Nordlicht wie er es ist etwas ungewöhnlich an: das Skifahren hat es ihm angetan.

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Feinschmeckerkost aus der Lüneburger Heide

joern_sommer3Sie sind die Seele des Ringhotel Sellhorn: unsere Mitarbeiter im Service und in der Küche, an der Rezeption und hinter den Kulissen; unsere langjährigen, treuen Servicekräfte ebenso wie unsere Auszubildenden, die frischen Wind ins Haus bringen. Regelmäßig lassen wir deshalb im Hotel-Blog Mitarbeiter selbst zu Wort kommen.

Diesmal habe ich mich mit unserem Euro-Toques-Küchenchef Jörn Sommer unterhalten. Sein kulinarisches Markenzeichen: Er kombiniert regional typische, gut bürgerliche Kochkunst mit dem liebevollen Hang zur Feinschmeckerkost. Seit 2007 schon kocht der heute 41-Jährige im Hotel Sellhorn und begeistert Team und Gäste mit Erfahrung und Kreativität. Im Jahr darauf wurde das Restaurant des Hotel Sellhorn von Euro-Toques Europe zum „Euro-Toques zertifizierten Restaurant“  ernannt, gleichzeitig erhielt Jörn Sommer seinen ersten Euro-Toques-Stern. Unser Küchenchef ist verheiratet und Vater dreier Kinder,

Herr Sommer, wie sind Sie eigentlich zum Kochen gekommen?

Jörn Sommer: Ich stamme aus einer gastronomiereichen Region, meine Eltern haben vorgeschlagen: Probiere doch einmal aus, ob Dir die Arbeit als Koch Spaß macht. Deshalb habe ich ein Praktikum im Sauerland gemacht und bekam dort im Ringhotel Posthotel in Willingen/Usseln tatsächlich einen Ausbildungsplatz. Nach der Ausbildung folgten unter anderem Stationen am Tegernsee, und in der Pfalz, ich arbeitete in der Wintersaison im Interalpen-Hotel in Tirol, im Vitalhotel Falkenhof in Bad Füssing oder auch im Il Ristorante in Hamburg. In den meisten Küchen arbeitete ich ein Jahr. Als Jungkoch ist es extrem wichtig, Erfahrung in verschiedenen Hotels und Restaurants zu sammeln.

Bei uns im Sellhorn machen Sie nun schon seit 2007 Station – wir hoffen, noch möglichst lange. Nirgends sonst hat es Sie so viele Jahre gehalten. Was gefällt Ihnen an der Arbeit im Ringhotel?

Jörn Sommer: Ich fühle mich hier einfach sehr wohl. Ich habe viele Freiheiten, kann eigene Gerichte entwickeln und letztlich tun und machen was ich will, solange ich die Gäste und meinen Chef zufriedenstelle. Das ist für mich als ein Koch, der Kreativität liebt, optimal.

Worauf legen Sie als Spitzenkoch besonderen Wert?

Jörn Sommer: Als Mitglied des Vereins „Regionale Esskultur Lüneburger Heide“ hat sich das Hotel Sellhorn verpflichtet, mindestens 50 Prozent der Zutaten aus der Region Lüneburger Heide zu beziehen. In der Praxis sind es mehr als 90 Prozent – vom Heidschnuckenfleisch, über Obst und Gemüse bis hin zu Traditionellem wie Buchweizen.  Regionalität allein genügt natürlich nicht, stimmen muss auch die Qualität. Wir haben tolle Lieferanten, kennen aber auch unsere Landwirte. Einmal pro Jahre schauen wir uns die Höfe mit unseren Auszubildenden persönlich an. Ich möchte unseren Gästen ferner Abwechslung bieten, deshalb verändere ich die Tageskarte täglich, Zudem gibt es vier Hauptkarten, abgestimmt auf die jeweilige Jahreszeit.

2008 wurden Sie mit dem ersten Euro-Toques-Stern ausgezeichnet. Was bedeutet das für Sie?

Jörn Sommer: Die Nominierung ist eine der höchsten Auszeichnungen für europäische Spitzenköche. Unser gemeinsames Ziel: Wir wollen die europäische Ess- und Lebenskultur bewahren und hüten. Wichtiger als jede Auszeichnung ist mir jedoch die tägliche Rückmeldung unserer Gäste. Dabei geht es um die positive wie auch die negative Kritik. Nur dadurch können wir uns ständig verbessern in der Sellhorn-Küche.

Was kochen und essen Sie persönlich eigentlich am liebsten?

Jörn Sommer: Ich persönlich liebe Fleisch und bin deshalb ein echter Grillfreak. Für mich gibt es nichts Besseres als ein hochwertiges auf Holzkohle gegrilltes Steak. 

Danke, Herr Sommer,  für das Interview!

http://www.hotel-sellhorn.de/sellhorn-kulinarik.html

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Axel Dierksen

Der Hotelchef ist ein „Sellhorn-Urgewächs“. In dem Familienbetrieb aufgewachsen, stand sein Berufswunsch schon früh fest. Mit Ehefrau Ina Maria leitet er das Hotel, entwickelt es stets weiter, ohne dabei die Tradition aus den Augen zu verlieren. Seine liebste Freizeitbeschäftigung mutet für ein Nordlicht wie er es ist etwas ungewöhnlich an: das Skifahren hat es ihm angetan.

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Zeit für Verliebte: Warum es plötzlich im Bauch kribbelt

Bald ist Valentinstag. Deshalb ein Blick auf große Liebespaare der Geschichte...

Verliebt? Dann leuchtet die Welt plötzlich in herrlichen Farben…

Gerade jetzt in der Adventszeit ist unser Arrangement „Zeit für Verliebte“ (http://www.hotel-sellhorn.de/arrangements.html?&L=0) begehrt als Weihnachtsgeschenk für den Partner. Für mich Anlass, einmal zu hinterfragen: Was genau steckt eigentlich hinter diesem ominösen Gefühl des Verliebtseins, das wohl fast jeder schon einmal erleben durfte. Klar, es kribbelt im Bauch, man schwebt auf Wolke sieben und die Welt leuchtet plötzlich in herrlichen Farben. Aber warum ist das eigentlich so? Ich habe einmal für unsere Blogleser recherchiert, was Wissenschaftler dazu sagen.

Ein Blick auf die harten Fakten. Neurobiologen stellten fest, dass Verliebte verstärkt Dopamin und Serotonin ausschütten – zwei Botenstoffe, die ein außerordentliches Glücksgefühl auslösen. Dank Serotonin werden die Sinne geschärft, Gerüche, Geräusche und Gefühle erscheinen viel intensiver. Dopamin indes ist nicht nur für Glücksgefühle, sondern auch fürs Lernen zuständig – und Aha-Gefühle machen anscheinend ebenso glücklich wie Verliebtheit. Kein Wunder, dass also auch schon der große Casanova feststellte: „Die Liebe besteht zu zwei Dritteln aus Neugier.“

Neuere Forschungen zeigen zudem eine verstärkte Konzentration von Neurotrophin im Blut. Neurotrophin ist im menschlichen Gehirn sowohl für den Auf- als auch für den Abbau von Nervennetzen zuständig. Wissenschaftler sehen darin eine Ursache dafür, dass Verliebte gelegentlich zu irrationalen Handlungen bis hin zur Unzurechnungsfähigkeit neigen. Spannend, oder?

Und auch noch ein Blick aufs Oxytocin – umgangssprachlich auch bekannt als „Schmusehormon“. Auch dieses konnte bei Verliebten in erhöhter Konzentration nachgewiesen werden und bewirkt unter anderem, dass soziale Hemmschwellen abgebaut werden und Vertrauen unterm Strich aufgebaut wird. Und was hat es mit dem Testosteron auf sich? Hohes Testosteron ist ein Zeichen für Stärke und Gesundheit, aber auch für Aggressivität und Flatterhaftigkeit. Seine Konzentration im Blut sinkt bei verliebten Männern und steigt bei verliebten Frauen. Indem sich die Testosteronspiegel annähern, werden, so die Vermutung der Wissenschaftler, störende Unterschiede ausgeschaltet. Allerdings nur mittelfristig. Nach ein bis zwei Jahren, werte Damen, kehrt das Testosteron bei den Männern Ihres Herzens wieder im vollen Umfang zurück…

Spannend finde ich übrigens nicht nur den Blick auf den Menschen in Sachen Verliebtheit. Tatsächlich heißt es auch im Tierreich bei mancher Art „Verliebt – verlobt – verheiratet“. So weiß man zum Beispiel, dass sich weibliche Gänse für den Partner entscheiden, mit dem sie am besten entspannen können – und dem bleiben Sie dann ein Leben lang treu. Ob das auch bei uns Menschen klappt? Trägt gemeinsames Entspannen zur Verliebtheit bei?

Mein Tipp: Probieren Sie`s bei uns im Hotel Sellhorn aus! Das Paket „Zeit für Verliebte“ umfasst eine Übernachtung, ein Verwöhnpaket unter anderem inklusive Sekt- und Langschläferfrühstück und Nutzung unseres SPA-Bereichs, ein Glas Sekt mit Rosenlikör zum Aperitif an unserer Bar, ein 4-Gang-Dinner bei Kerzenschein am romantisch gedeckten Tisch mit einem Rosenstrauß zum Mitnehmen und einem süßen Willkommensgruß. http://www.hotel-sellhorn.de/arrangements.html?&L=0

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Ina Maria Dierksen

Von den Bergen in die Lüneburger Heide: In der Tiroler Gemeinde Jungholz aufgewachsen, zog es die Chefin des Hotels Sellhorn in jungen Jahren ganz in den Norden Deutschlands. Dekorieren, Gestalten, für Gemütlichkeit sorgen – das ist ihr Metier. Als Familienmensch sind ihre beiden erwachsenen Kinder der ganze Stolz. Und ihr Herz gehört nicht nur ihrem Mann, sondern auch dem gemeinsamen Hotel, das die Dierksens seit vielen Jahren in der 5. Generation gemeinsam führen.

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Fleischlos glücklich: Sellhorn-Angebote für Veganer

Köstlich und vegan: das Sellerieschnitzel im Ringhotel Sellhorn.

Köstlich und vegan: das Sellerieschnitzel im Ringhotel Sellhorn.

Zugegeben, anfangs war ich ein bisschen skeptisch, als der Beschluss fiel: Ab Dezember stehen auf der Sellhorn-Speisekarte keine vegetarischen Gerichte mehr, sondern nur noch vegane. Denn wenn ich ehrlich bin, liebe ich persönlich vor allem ein hochwertiges Steak und esse selten fleischlos. Bei einem befreundeten Koch testete ich also zunächst einmal mit gewissen Vorbehalten die vegane Küche – und was soll ich sagen: Ich war begeistert von seiner veganen Falafel-Variante! Und so stehen nun seit diesem Monat auch auf der Sellhorn-Speisekarte unter dem Motto „Fleischlos glücklich“ drei vegane Gerichte: aktuell ein gebackener Gemüsestrudel mit Betegemüse und Meerrettich, hausgemachte Tomaten-Tagliatelle mit Spinat und Walnüssen sowie gebackenes Sellerieschnitzel mit Kürbis und Vanillebulgur. (http://www.hotel-sellhorn.de/fileadmin/inhalte/kulinark/PDF/speisenkarte.pdf)

Erste Gäste haben mich inzwischen gefragt: Vegan leben – was genau bedeutet das eigentlich? Ich selbst bin zwar kein Veganer, trotzdem ein Erklärungsversuch: Vegan zu leben heißt, nicht nur auf Fleisch zu verzichten, sondern auf sämtliche tierischen Produkte, sprich: ebenso auf Eier und Milchprodukte – und ganz streng genommen auch auf Honig oder E-Stoffe, die zum Beispiel aus Läusen gewonnen werden. Viele Veganer achten ferner zudem darauf, dass Kleidungsstücke ausschließlich pflanzliche und synthetische Stoffe enthalten. Gleiches gilt bei Kosmetikprodukten. Häufigste ethische Motivation: Veganer wollen nicht für die Tötung, aber auch Ausbeutung von Tieren verantwortlich sein.

Immer wieder fragten Gäste in der Vergangenheit bei uns an, ob wir auch vegane Gerichte zubereiten. Tatsächlich – so meine Beobachtung – ist veganes Essen ein kaum aufzuhaltender, riesiger Trend. Auch die Industrie produziert inzwischen verstärkt vegane Produkte. Ein bisschen stolz macht mich, dass es im Umland bis dato keinen weiteren Anbieter gibt, der ständige vegane Gerichte auf der Speisekarte stehen hat. Und auch für mich persönlich bedeutet das neue Angebot unterm Strich eine Bereicherung, denn: Man wird als Koch angehalten, wieder kreativer zu sein.

Eine Zusatzbelastung für die Hotelküche bedeutet veganes Essen nicht – schlichtweg, weil das Ringhotel Sellhorn schon seit Jahren großen Wert beim Einkauf der Produkte auf Regionalität und Frische legt. Als Mitglied des Vereins „Regionale Esskultur Lüneburger Heide“ haben wir uns verpflichtet, mehr als 50 Prozent sämtlicher Zutaten aus der Region zu beziehen. In der Praxis sind`s um die 90 Prozent. Lediglich Salzwasser-Fisch gibt`s bei uns nicht und das ein oder andere exotische Produkt. Fertigprodukte lehnen wir in der Sellhorn-Küche generell ab, selbst Produkte wie Nudeln bereiten wir frisch zu – und kennen damit ganz genau die Inhaltsstoffe. Das Sellerieschnitzel paniere ich statt mit Ei zum Beispiel mit Sojamilch. Alternativen gibt es immer – und zwar, wie ich inzwischen weiß, sehr schmackhafte! (http://www.hotel-sellhorn.de/fileadmin/inhalte/kulinark/PDF/speisenkarte.pdf)

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Joern Sommer

Unserem sportlichen Küchenchef ist das flinke Rotieren am Herd noch nicht genug: nach Feierabend werden Skier oder Tennissschläger ausgepackt. Auch der Fußball gehört zu seinem Leben: Der große BVB-Fan verpasst kein Spiel seines Vereins. Im Sellhorn ist der dreifache Vater seit 2007 Küchenchef und begeistert dort das Team und die Gäste mit seiner Erfahrung und Kreativität – schließlich führte ihn sein beruflicher Weg schon quer durch die Republik, vom Tegernsee bis Hamburg. In den Norden hat es ihn nicht zuletzt durch seine Liebe zur Ostsee verschlagen.

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Winterwanderung: Vom Himmel in die Hölle

Winterheide

Auch im Winter eine Wanderung wert: die Lüneburger Heide.

Puh, kalt ist es draußen! Eben war ich ein wenig spazieren. Und ich muss sagen: Ich mag die Lüneburger Heide gerade auch im Winter! Ist die Landschaft mit Raureif bedeckt, verströmt die Natur herrliche Stille. Ich liebe das Geräusch, wenn der Schnee unter den Schuhen leise knirscht – auch wenn selbiger derzeit noch auf sich warten lässt… Der Winter ist für mich die romantischste Zeit – und ich kann Ihnen sehr ans Herz legen, fernab vom sommerlichen Trubel auf Entdeckungstour zu gehen. Denn zum Entdecken gibt es zu jeder Jahreszeit eine ganze Menge: Im Winter zum Beispiel Wälder mit stolzen Tannen, Dörfchen mit reetgedeckten Fachwerkhäusern im Schnee, heimische Vögel auf Nahrungssuche oder den immergrünen Wacholder.

Vorstellen möchte ich Ihnen heute die Tagestour „Himmel und Hölle“. Diese wurde nämlich von Gästen der Lüneburger Heide zu „Deutschlands schönster Wandertour 2014“ gewählt. Die Runde ist gut 21 Kilometer lang und beginnt und endet in Buchholz am Bahnhof. Der Weg ist durchgängig beschildert. Achten Sie einfach auf die weiße „1“ auf einem grünen Blatt. Fit sollte man für die Wanderung sein, denn es gilt, mit dem Brunsberg den zweithöchsten Berg der Lüneburger Heide zu erklimmen. Keine Sorge, das klingt dramatischer als es ist, Hügel wäre richtiger. Der höchste Punkt des Brunsbergs liegt 129 Meter über Normalnull. Aber trotzdem sind Wanderer hier dem Himmel ein kleines Stück näher und werden mit einem herrlichen 360 Grad Rundumblick belohnt. Ein wunderschönes Erlebnis – gerade auch an kalten Wintertagen, wenn die Luft besonders klar ist. Dann reicht der Blick tatsächlich bis zu den Kirchtürmen von Hamburg.

Vom Himmel geht es anschließend direkt in die Hölle – und das ist kein Scherz! Passen Sie beim Abstieg in die wildromantische Höllenschlucht auf, dass Sie nicht ausrutschen. Sollte hier noch Laub liegen, kann es rutschig sein. Während der Wanderung werden Sie zudem einen idyllischen See passieren, das malerische Büchsenbachtal kennenlernen und die stillen Winterwälder der Nordheide mit allen Sinnen erfahren. Wenn ich im Winter im Wald stehe, dann schließe ich gerne für ein paar Sekunden die Augen, atme tief den herrlichen Tannenduft ein und lausche den Waldgeräuschen. Denn auch, wenn die Natur zu schlafen scheint: Wer aufmerksam ist, wird es rascheln hören – vielleicht ist`s ein Vogel, ein Eichhörnchen oder auch ein Reh auf Nahrungssuche, wer weiß…

Sollte ich Sie auf den Winterwander-Geschmack gebracht haben, dann empfehle ich auch einen Abstecher auf das Internetportal www.lueneburger-heide.de. Scrollen Sie ein bisschen nach unten, dann stoßen Sie auf fünf weitere Tagestouren, die sich für die kalte Jahreszeit anbieten. Ich persönlich würde ja demnächst gerne einmal das Pietzmoor erkunden. Es ist sicher gerade im Winter ein Erlebnis, wenn Nebel über dem Hochmoor liegt. Denn ganz zu Recht zählt das Naturwunder zu den mystischsten Orten in der Lüneburger Heide…

Falls Sie Unterstützung bei Ihrer Ausflugsplanung brauchen, können Sie sich natürlich an unser Rezeptionsteam im Hotel Sellhorn wenden – wir helfen gerne weiter! www.hotel-sellhorn.de

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Anja Gräßler

Sie hat das Ruder in der Hand, wenn es um das Internet geht. Die gebürtige Lüneburgerin kümmert sich an der Rezeption nicht nur charmant um das Wohl der Gäste, sondern auch mit Begeisterung und Know-How um die Funktionstüchtigkeit der Programme und Rechner unseres Hauses. Privat lässt die gelernte Hotelfachfrau den Computer auch gern einmal aus und geht mit ihren Töchtern schwimmen oder walken. Oder sie übt Saxophon spielen.

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Massage für Körper und Seele

Herrlich entspannend: eine Massage. Foto: RioPatuca / Fotolia

Herrlich entspannend: eine Massage. Foto: Rio Patuca / Fotolia

Unsere Haut kann ganz schön viel. Sie spürt Druck und Berührung und sie misst zum Beispiel Temperaturen. Kein Wunder also, dass die richtige Berührung dem Menschen gut tut. Streicheleinheiten trösten, beruhigen. Eine gute Massage verwöhnt Körper und Seele. Seien Sie ehrlich: Wann haben Sie das letzte Mal Ihren Partner mit einer kleinen Massage überrascht? Vielleicht wäre es wieder einmal an der Zeit. Deshalb habe ich hier ein paar Tipps für eine Partnermassage zusammengestellt. Oder aber Sie kommen einfach bei uns im Hotel Sellhorn vorbei und lassen sich gemeinsam verwöhnen (http://www.hotel-sellhorn.de/massagen-anwendungen.html).

Doch erst einmal zu den versprochenen Tipps. Zunächst einige allgemeine Gedanken. Bevor Sie mit der Massage beginnen, achten Sie auf eine schöne Atmosphäre in einem warmen Zimmer mit gedimmtem Licht oder Kerzen. Mit Handtüchern, Decken und Kissen sorgen Sie dafür, dass Ihr Partner bequem liegt. Wenn Sie den Rücken massieren möchten, schieben Sie am besten ein zusammengerolltes Handtuch unters Schlüsselbein. Liegt Ihr Partner auf dem Rücken, unterstützen ein zusammengerolltes Handtuch unterm Nacken und den Knien beim Entspannen. Die Liegefläche sollte relativ hart sein.

Achten Sie bei der Ölauswahl darauf, dass es weder zu klebrig noch zu dünnflüssig ist. Ich persönlich bevorzuge Mandelöl, weil es herrlich sinnlich duftet – aber im Prinzip bietet sich jedes kalt gepresste Pflanzenöl an. Verstreichen Sie das ein bisschen angewärmte Öl zunächst sanft auf der Körperpartie, die Sie massieren möchten. Vielleicht spüren Sie dabei bereits die ein oder andere Verspannung.

Wichtig ist beim Massieren: Achten Sie auf die Reaktion Ihres Partners. Signalisiert er bei einem bestimmten Griff an einer Stelle Schmerzen – vielleicht auch nur durch ein kleines Zucken – dann machen Sie damit nicht weiter. Kein fester Druck darf auf innere Organe, aber auch auf knochigere Stellen wie Wirbelsäule, Rippen oder Knie ausgeübt werden.

Ein Blick auf die verschiedenen Techniken. Sanfte, lange Griffe beruhigen, feste, schnelle Griffe beleben. Entscheidend ist bei der Auswahl also, ob Ihr Partner entspannen möchte oder einen Energiekick braucht. Die Griffe können Sie während der Massage natürlich wechseln, aber versuchen Sie, den Bewegungsrhythmus beizubehalten. Sie können mit den Handflächen glatt über die Haut streichen. Flach liegen die Hände auch beim Kreisen, bewegen sich aber in entgegengesetzte Richtung. Beim Reiben streichen Sie in spiralförmigen Strichen kurz und schnell flach über den Körper. Beim Kneten arbeiten Sie vor allem mit den abgespreizten Daumen und schieben diese mit leichtem Druck zu den übrigen Fingern hin. Sie können auch alle Fingerkuppen mit steifen Fingern wie eine Harke aufsetzen und zu sich ran ziehen. Vorsicht allerdings bei längeren Fingernägeln! Möchten Sie trommeln, ballen Sie dafür die Hände zu lockeren Fäusten oder nutzen Sie die Handkanten und klopfen in rascher Folge den Körper entlang. Spüren Sie verspannte Muskeln, kann Druck helfen. Dafür legen Sie eine Hand flach auf den Muskel, die andere Hand darüber, drücken nach unten, zählen bis zehn und lockern den Druck wieder. Um Muskeln und Haut zu dehnen, legen Sie die Hände flach nebeneinander und schieben sie dann in entgegengesetzte Richtungen.

Das waren jetzt eine ganze Menge verschiedene Griffe. Mein Tipp: Einfach einmal vorsichtig ausprobieren – vielleicht auch erst bei einer Selbstmassage am eigenen Körper. Bei der Partnermassage sollten Sie vor allem auf die Reaktionen Ihres Partners achten und sich einfach auf Ihre Intuition verlassen. Machen Sie sich bewusst: Es geht in erster Linie daheim um ein schönes, gemeinsames Erlebnis – und dafür brauchen Sie kein gelernter Masseur zu sein.

Die Profis können Sie dann ja zusammen bei uns im Refugium des Hotels Sellhorn in Hanstedt aufsuchen. Neben klassischen Rücken- und Ganzkörpermassagen, Kopf- oder Fußreflexzonenmassagen können Sie bei uns auch einige spezielle Anwendungen genießen: Ob mit heißen Steinen oder Kakaobutter, mit Apfelöl aus der Region oder nach dem Prinzip der indischen Heilkunst Ayurveda: Gerne beraten wir Sie und suchen nach dem passenden Verwöhnpaket.

http://www.hotel-sellhorn.de/massagen-anwendungen.html

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Heike Kunkel

Die Fachfrau für Schönheit und Wellness. Peelings, Packungen, Pediküre – unsere Abteilungsleiterin im Refugium ist zuständig für alles, was verwöhnt und pflegt. Die ausgebildete Kosmetikerin weiß, wie sie Frauen und Männer zum Strahlen bringen kann. Das freut auch ihre vier Töchter – schließlich hat Mama den einen oder anderen Geheimtipp in Sachen Schönheit parat.

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Kurze Wege und persönliches Arbeiten

 

Jacqueline Keim arbeitet als Buchhalterin im Hotel Sellhorn.

Jacqueline Keim arbeitet als Buchhalterin im Hotel Sellhorn.

Sie sind die Seele des Ringhotel Sellhorn: unsere Mitarbeiter im Service und in der Küche, an der Rezeption und hinter den Kulissen; unsere langjährigen, treuen Servicekräfte ebenso wie unsere Auszubildenden, die frischen Wind ins Haus bringen. Regelmäßig lassen wir deshalb im Hotel-Blog Mitarbeiter selbst zu Wort kommen.

Diesmal habe ich mich mit unserer Buchhalterin Jacqueline Keim unterhalten. Sie arbeitet seit dem Jahr 2008 im Hotel Sellhorn. Gerade, wenn es hektisch zugeht, kümmert sich die 48-Jährige aus dem nahen Buchholz nicht nur um Debitoren und Kreditoren. Ist Not an der Frau, nimmt sie gerne auch einmal die Telefonate der Kollegen an der Rezeption an und spricht mit Hotelgästen.

Frau Keim, Sie haben schon sehr unterschiedliche berufliche Stationen hinter sich…

Jacqueline Keim: ja, das stimmt. Zunächst habe ich eine Ausbildung zur Krankenpflegehilfe gemacht, konnte aus gesundheitlichen Gründen aber nicht im Beruf weiterarbeiten. Deshalb habe ich dann Steuerfachgehilfin gelernt und 15 Jahre lang bei verschiedenen Steuerberatern gearbeitet. Als ich eines Tages die Stellenausschreibung des Hotels Sellhorn sah, dachte ich mir: Warum nicht in Hanstedt bewerben? Seit Dezember 2008 arbeite ich nun inzwischen im Hotel.   

Unterscheidet sich die Arbeit im Hotel von der Arbeit im Steuerbüro?

Jacqueline Keim: Aus buchhalterischer Sicht nicht. Es geht hier wie da um Debitoren und Kreditoren, zu Deutsch Gläubiger sowie Schuldner von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Tatsächlich ist es m Hotel so, dass gar nicht so viele Rechnungen verschickt werden – schlichtweg, weil die meisten Hotelgäste direkt vor Ort bezahlen.  Posten in der Buchhaltung gibt es natürlich eine ganze Menge zu berücksichtigen: Los geht das mit Übernachtungskosten und Sonderposten wie Zustellbetten, Stellplätzen in der Garage oder Hunden. Bei mir landen Abrechnungen aus der Küche und aus dem Refugium und natürlich auch Rechnungen von Lieferanten und Dienstleistern. Zuständig bin ich zudem dafür, dass unsere 50 Mitarbeiter pünktlich ihre Gehälter bekommen.

Sie sagen: Die Arbeit im Hotel macht Ihnen mehr Spaß als im Steuerbüro. Warum?

Jacqueline Keim: Im Steuerbüro sitzt man ganztags vor Zahlen und sieht nichts anderes. Hier im Hotel habe ich sehr viel direkten Kontakt mit meinen Kollegen. Das liegt nicht nur daran, dass mehr Absprachen getroffen werden müssen. Vielmehr ist es beim Steuerberater üblich, Emails zu verschicken, hat man Fragen – auch wenn der Kollege im Nachbarbüro sitzt. Hier im Hotel spreche ich  direkt mit den Kollegen – ganz einfach, weil die meisten nicht ständig am Computer sitzen. Deshalb macht mir die Arbeit hier viel mehr Spaß, ich habe die berufliche Veränderung nicht bereut. Eine Rolle spielt dabei natürlich auch, dass das Sellhorn ein kleineres, familiengeführtes Hotel ist. Auch beim Chefbüro eine Türe weiter darf ich jederzeit klopfen, wenn ich eine Frage habe. Ich mag diese kurzen Wege und das persönliche Arbeiten sehr.

Kennen Sie denn – als Buchhalterin – die Hotelgäste überhaupt?

Jacqueline Keim: Vielleicht nicht namentlich, aber viele Hotelgäste haben mich zumindest schon gesehen. Hektisch geht es bei mir in der Buchhaltung zum Monatsende hin wegen der Gehälter zu und am 10. des Monats wegen der Umsatzsteuervoranmeldung ans Finanzamt. Klar, und natürlich Ende Dezember, Anfang Januar mit der Jahresabrechnung. Dann sitze ich die meiste Zeit im Büro an den Zahlen. Aber wenn ich die Luft habe, kann ich überall mithelfen. Fällt an der Rezeption viel Arbeit an, nehme ich zum Beispiel eingehende Telefonate an oder kümmere ich auch einmal um die Schlüsselausgabe.

Danke, Frau Keim, für das Interview!

 

 

 

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Axel Dierksen

Der Hotelchef ist ein „Sellhorn-Urgewächs“. In dem Familienbetrieb aufgewachsen, stand sein Berufswunsch schon früh fest. Mit Ehefrau Ina Maria leitet er das Hotel, entwickelt es stets weiter, ohne dabei die Tradition aus den Augen zu verlieren. Seine liebste Freizeitbeschäftigung mutet für ein Nordlicht wie er es ist etwas ungewöhnlich an: das Skifahren hat es ihm angetan.

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Schwitzbäder gab`s schon in der Steinzeit

Die Geschichte des Saunierens ist fast so alt wie die Menschheit selbst.

Die Geschichte des Saunierens ist fast so alt wie die Menschheit selbst.

Die Tage ist mir ein Bericht über den Sauna World Cup 2014 in die Hände gefallen. Ende Oktober hatten 35 Teilnehmer aus 25 Ländern der Welt um den Titel Sauna World Champion 2014 gekämpft. Nein, dabei ging es nicht darum, möglichst lange in der Sauna auszuhalten. Gesucht wurde vielmehr der beste Saunameister. Das heißt, die Jury schaute, wer das Handtuch am besten schwang und wer mit dem stimmigsten Aufguss-Konzept antrat. Das ist natürlich auch für das Hotel-Sellhorn-Team spannend – auch wir wollen unseren Gästen in der Bade- und Saunawelt den optimalen Rahmen für herrliche Entspannung bieten (http://www.hotel-sellhorn.de/baden-saunieren.html). Für mich war der Artikel über die Weltmeisterschaft zudem Anlass, mich einmal intensiver mit der Historie des Saunierens und den unterschiedlichen Traditionen rund um den Erdball zu beschäftigen.

Wo die Geschichte der Sauna tatsächlich begann, weiß man heute nicht so genau. In ganz unterschiedlichen Kulturen wusste man schon früh, wie wohltuend Hitzebäder für Geist und Körper sind. Archäologen fanden heraus, dass die Menschen bereits in der Steinzeit Erdlöcher mit heißen Steinen erwärmten und dann Wasser aufgossen. Entsprechende Funde entdeckte man unter anderem in Ostasien. Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass sich die Schwitzbad-Kultur von dort ausbreitete – die Inuit, aber auch Indianer auf dem ganzen amerikanischen Kontinent praktizieren vergleichbare Traditionen von alters her bis heute. Der erste schriftliche Beleg ist immerhin auch schon zweieinhalb tausend Jahre alt. Der griechische Geschichtsschreiber Herodot erzählt darin, dass sich die Skythen nach einer Totenbestattung reinigen – und zwar, indem sie in einem Zelt schwitzen, das zuvor mit glühenden Steinen erhitzt wird.

Dass wir die Geschichte der Sauna heute vor allem mit Finnland verknüpfen, liegt wohl an Zweierlei: Zum einen stammt das Wort „Sauna“ aus dem Finnischen– bedeutet jedoch nichts weiter als „Raum aus Holz“. Zum anderen zogen die Vorfahren der Finnen vor rund zweitausend Jahren aus Asien in ihre heutige Heimat. Die Tradition des Schwitzbads brachten sie vermutlich nach Europa mit – und pflegen sie dort ununterbrochen bis heute.

Hierzulande zählten dann spätestens im Mittelalter öffentliche Badehäuser zum festen Bestandteil städtischer Kultur. Zum Teil handelte es sich bei den so genannten Badstuben um Schwitzbäder, andernorts einfach nur um eine Wanne oder einen Zuber mit Wasser zum Baden. Man weiß: Die Reiche Bevölkerung verschenkte Bäder an die Armen, als Gegenleistung mussten die Armen für die Reichen beten. Woran liegt`s, dass diese Tradition in der Neuzeit aussterben sollte? Nun, während anfangs klar geregelt war: Nur Ehepaare durften sich eine Wanne teilen, sollten sich die Sitten irgendwann lockern. Bademädchen kamen vorbei, manches Badehaus wandelte sich zum Bordell und Geschlechtskrankheiten wie die Syphilis breiteten sich aus. Badehäuser mussten schließen – auch auf kirchliche Veranlassung hin.

Ändern sollte sich dies erst wieder im 20. Jahrhundert, die erste Sauna nahm damals wohl 1924 in Wünsdorf bei Potsdam den Betrieb auf. Heute, so schätzen Experten, gibt es zusammengenommen in öffentlichen Saunabädern, Fitnessstudios, Sportstätten, Pensionen und Hotels um die 10000 öffentlichen Saunaanlagen in Deutschland. Und auch ein Blick rund um die Welt zeigt: Geschwitzt wird nach wie vor überall – sei es im türkischen Hamam, in der russischen Banja oder in der indianischen Schwitzhütte.

Falls auch Sie Lust auf ein herrlich wärmendes, belebendes Schwitzbad bekommen haben: Schauen Sie doch einmal bei uns in der Sauna- und Badewelt des Sellhorn vorbei. Diese ist nicht nur für Hotel-, sondern auch für Tagesgäste geöffnet. Gesundheit findet dabei drinnen und draußen statt. Unsere Blockhaus-Sauna (85°C) steht im Freien. Eine kalte Schwallbrause und die Massagedüsen in der Erlebnisdusche ersetzen ein Tauchbecken. Wer den sanfteren Saunagang vorzieht, besucht unsere Bio-Sauna (60°C). Farbiges Licht und herrliche Aromen sorgen für Wohlgefühl mit allen Sinnen in der Duftgrotte (42°C). Geöffnet sind Sauna und Schwimmbad von Mittwoch bis Montag zwischen 7 und 22 Uhr sowie dienstags von 8 bis 22 Uhr. http://www.hotel-sellhorn.de/baden-saunieren.html

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Heike Kunkel

Die Fachfrau für Schönheit und Wellness. Peelings, Packungen, Pediküre – unsere Abteilungsleiterin im Refugium ist zuständig für alles, was verwöhnt und pflegt. Die ausgebildete Kosmetikerin weiß, wie sie Frauen und Männer zum Strahlen bringen kann. Das freut auch ihre vier Töchter – schließlich hat Mama den einen oder anderen Geheimtipp in Sachen Schönheit parat.

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Sterne, Planeten und der kleine Drache Tabaluga

"Tabaluga und die Zeichen der Zet" ist derzeit im Hamburger Planetarium zu sehen.   Copyright the content dome GmbH / ESO

“Tabaluga und die Zeichen der Zeit” ist derzeit im Hamburger Planetarium zu sehen.
Foto/Copyright: the content dome GmbH / ESO

Er ist klein, sieben Drachenjahre alt und lebt in Grünland. Haben Sie schon erraten, von wem ich spreche? Nein? Es geht um Tabaluga – jenen kleinen Drachen, den der deutsche Rocksänger Peter Maffay, Kinderliedermacher Rolf Zuckowski und Texter Gregor Rottschalk vor mittlerweile mehr als 30 Jahren erfanden. Das Rockmärchen schrieb eine Erfolgsgeschichte ohne gleichen: Auf „Tabaluga oder die Reise zur Vernunft“ folgten vier weitere Alben, Peter Maffay tourte mit Tabaluga mehrfach durch die Republik, es gibt ein Bühnenmusical über Tabaluga und die gleichnamige Zeichentrickserie kennen Kinder in mehr als 100 Ländern. Sie fragen sich jetzt vermutlich, wie ich auf den kleinen grünen Drachen komme. Nun, „Tabaluga und die Zeichen der Zeit“ ist derzeit als animiertes 360-Grad-Erlebnis im Planetarium in Hamburg zu sehen.

Wir hatten Freunde zu Besuch und wollten ihrem Sohn etwas Besonderes bieten. Der Kleine ist – wie auch sein Papa – ein riesiger Weltraumfan und kennt Planeten, von denen ich noch nie gehört habe. Also entschieden wir uns für einen gemeinsamen Ausflug ins Planetarium in Hamburg. Von Hanstedt aus dauert`s mit dem Auto keine 45 Minuten in die Elbmetropole. Und hier kam ich nun auch in den Genuss, das herrlich klingende Abenteuer des kleinen Drachen Tabaluga im 3D-Soundformat zu erleben. Auch wenn sich`s eigentlich um eine Kindergeschichte handelt: Erwachsenen kann ich den Besuch ebenfalls empfehlen. Herrlich philosophisch nähert sich Tabaluga dem Thema Zeit und begegnet allerlei spannenden Gestalten – von der Eintagsfliege bis hin zum uralten Felsen. Zur Musik brauche ich nicht viel mehr zu sagen als Folgendes: „Tabaluga und die Zeichen der Zeit“ wurde 2012 als erfolgreichste Live-Tour mit dem deutschen Musikpreis ECHO ausgezeichnet – und zwar völlig zu Recht!

Nicht nur der Tabaluga-Film, auch das Hamburger Planetarium ist einen Besuch wert. Vor allem unser kleiner Gast und sein Papa waren begeistert! Untergebracht ist es im Wasserturm im Art-Deco-Stil im Stadtpark in Hamburg-Winterhude. Seit 1930 können Besucher hier bereits das Universum erkunden. Keine Angst, trotzdem ist das Planetarium seit seiner Neueröffnung im Jahr 2003 auf dem neuesten Stand der Technik. Ich habe gelesen: Pro Jahr verbucht es 350000 Besucher und ist damit das bestbesuchte deutschsprachige Planetarium. Das liegt sicherlich am pädagogisch hervorragenden Angebot für Kinder, spannenden Fachvorträgen und den täglichen Wissensshows, aber auch am ungewöhnlichen Konzept, Wissenschaft und Kosmos miteinander zu verbinden. Mehrmals in der Woche finden Theaterabende und Live-Konzerte, Lesungen und Hörspiele in dem Sternentheater statt.

Aber klar, eigentlich stehen natürlich der Kosmos und die Sterne im Mittelpunkt. Im großen Kuppelsaal mit einem Durchmesser von mehr als 20 Metern erwartet die Besucher modernste Technik mit Sternenprojektion, Ganzkuppelprojektion, Showlaser- und Lichtanlage mit allein 15300 LEDs sowie einem mehrsprachigen Surround-Soundsystem. Fasziniert hat mich vor allem die 360-Grad-Sternenreise „Die Macht der Sterne“. Die Show handelt von einem der größten Geheimnisse der Archäologie: der Himmelsscheibe von Nebra. Wie ich dabei erfahren habe, gehen Wissenschaftler inzwischen davon aus, dass das Relikt in der Bronzezeit als astronomische Uhr diente, um Sonnen- und Mondkalender zu synchronisieren.

Und damit wären wir wieder zurück beim Eingangsthema: der Zeit. Meine Empfehlungen: Nehmen Sie sich die Zeit und entdecken Sie Hamburgs Planetarium. ask question Das 3D-Abenteuer des kleinen Drachen Tabaluga läuft dort noch bis Ende Dezember. Gerne unterstützt Sie das Rezeptionsteam des Hotels Sellhorn bei der Planung Ihres Hamburg-Ausflugs! http://www.hotel-sellhorn.de/hamburg-erleben.html

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Marion Wiegels

Sie ist viel herumgekommen: Nach der Ausbildung zur Hotelfachfrau im Sellhorn ging sie erst einmal auf Wanderschaft. Zehn Jahre lang arbeitete sie in verschiedenen Betrieben und wagte den Blick über den Tellerrand. Dann die Rückkehr zu den Wurzeln. Inzwischen erfreut sie unsere Gäste als Empfangssekretärin mit ihrem strahlenden Lächeln und hat immer einen guten Tipp für besondere Urlaubserlebnisse parat. Entspannung findet sie in ihrem Garten, beim Radfahren und Wandern.

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Herbstgemüse – lecker und gesund

Kürbis in allen Variationen.

Kürbis in allen Variationen.

Kartoffeln, Kürbis oder auch Kohl: Auch jetzt im Herbst liefert uns die Natur allerlei gesunde Leckereien für die Küche. Als Mitglied der „Regionalen Esskultur Lüneburger Heide“ legen wir im Hotel Sellhorn in Hanstedt großen Wert auf frische Lebensmittel heimischer Erzeuger. Und für mich als Küchenchef kommt hinzu: Saisonale Küche schmeckt intensiver und die Lebensmittel enthalten frisch geerntet wesentlich mehr Vitamine und Mineralstoffe als von weit her zugekaufte Ware. Ich will Sie deshalb zu einem gedanklichen Spaziergang durch die Welt des Herbstgemüses einladen.

Lassen Sie uns dafür zunächst einmal einen Blick auf unsere Restaurant-Tageskarte werfen werfen (http://www.hotel-sellhorn.de/fileadmin/inhalte/kulinark/PDF/Tageskarte.pdf). Zur halben Hausente reiche ich unter anderem Rotkohl, zum Lachsfilet Kürbis und zum hausgemachten Sauerfleisch Bratkartoffeln. Konnten Sie saisonales Gemüse entdecken? Richtig, Kohl, Kürbis und Kartoffeln sind nicht wegzudenken aus der Herbstküche. Vielleicht fragen Sie sich nun: Und wo sind die Pilze? Die gehören natürlich zu dieser Jahreszeit unbedingt auf die Speisekarte, wir servieren zum Beispiel Heidschnuckenragout mit Waldpilzen. Allerdings sind Pilze streng genommen kein Gemüse. Denn: Pilze zählen weder zu den Lebewesen noch zu den Pflanzen, sondern bilden – biologisch betrachtet – ein eigenes Reich.

Aber jetzt der Reihe nach ein Blick auf die einzelnen Gemüsearten, ich beginne mit dem Kohl. Kohlgemüse ist ballaststoffreich und enthält jede Menge Vitamine und Mineralstoffe, vor allem Kalium und Vitamin C. Einigen Kohlarten – vor allem dem Rosenkohl – wird eine krebshemmende Wirkung zugesprochen. Auch enthält Rosenkohl viel Folsäure und Eisen, das fördert die Bildung roter Blutkörperchen. Blumenkohl soll gut für Menschen mit Arthrose und Arthritis sein, Stichwort Pantothensäure. Nach der Gesundheit auch noch ein Blick auf den Geschmack: Wer es intensiver mag, wird Wirsing, Rotkohl und Weißkohl mögen, zu den milderen Kohlarten zählen Rosenkohl, Grünkohl, Blumenkohl und Brokkoli. Der Zubereitung sind kaum Grenzen gesetzt, Kohl schmeckt als Suppe und Eintopf, als Auflauf und Gemüsebeilage oder auch im Salat.

Als nächstes – kurz vor Halloween – ein Blick auf den Kürbis. Tatsächlich zählen Kürbisse zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde, Archäologen entdeckten in Südamerika, dass dort schon vor mehr als 10000 Jahren Kürbisse kultiviert wurden. Sorten gibt es schier unzählige, zu den bekanntesten zählt wohl der Riesenkürbis. Sehr beliebt sind auch der Hokkaido-Kürbis und die birnenförmigen Butternuts. Das Schöne: Kürbisse gelten als Schlankmacher, da sie zu 90 Prozent aus Wasser bestehen. Außerdem liefern Kürbisse Kalzium, Kalium, Magnesium, Beta-Karotin und Vitamin A.

Aus der deutschen Küche natürlich keinesfalls wegzudenken: die Kartoffel. Ob Bratkartoffeln oder Kartoffelpüree, Kartoffelklöße oder Gratin: Die Knollen aus der Erde fehlen auf kaum einer Speisekarte. Und ziemlich gesund sind sie noch dazu. Sie sind reich an Mineral- und Ballaststoffen sowie Vitaminen, der hohe Wasser- und Kaliumanteil hilft bei der Entgiftung des Körpers und wer viele Kartoffeln isst, stärkt dank jeder Menge Vitamin C und B das Abwehrsystem.

Die Liste der Herbstgemüse ist natürlich wesentlich länger. Auch Sellerie und Zwiebeln, Zuckerhut oder Spinat, Karotten und Fenchel, Erbsen, Lauch und Chinakohl gehören zum Beispiel derzeit auf die saisonale Speisekarte. Nun hoffe, ich, dass ich Sie ein wenig inspirieren konnte. Es würde mich freuen, wenn Sie beim nächsten Besuch im Supermarkt oder beim Gemüsehändler zum ein oder anderen frischen Produkt aus der Region greifen würden. Und natürlich, freue ich mich erst recht, wenn ich Sie demnächst bei uns im Restaurant des Hotel Sellhorn in Hanstedt saisonal bekochen darf! http://www.hotel-sellhorn.de/sellhorn-kulinarik.html

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Joern Sommer

Unserem sportlichen Küchenchef ist das flinke Rotieren am Herd noch nicht genug: nach Feierabend werden Skier oder Tennissschläger ausgepackt. Auch der Fußball gehört zu seinem Leben: Der große BVB-Fan verpasst kein Spiel seines Vereins. Im Sellhorn ist der dreifache Vater seit 2007 Küchenchef und begeistert dort das Team und die Gäste mit seiner Erfahrung und Kreativität – schließlich führte ihn sein beruflicher Weg schon quer durch die Republik, vom Tegernsee bis Hamburg. In den Norden hat es ihn nicht zuletzt durch seine Liebe zur Ostsee verschlagen.

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